KIO sponsert einen Tag im zdi-Schülerlabor in Dieringhausen
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18. Mai. 2018

Prüfungsvorbereitungskurs Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik

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In Oberberg wird seit vielen Jahren für alle Verfahrensmechaniker, die auf dem Weg zur Teil 2 Prüfung sind, ein halbjähriger Prüfungsvorbereitungskurs geplant und durchgeführt. In 22 Doppelstunden über 22 Wochen verteilt werden die angehenden Fachkräfte von erfahrenen Kollegen aus der Industrie unterrichtet.

Erstmals unterstützt die KUNSTSTOFF INITIATIVE Oberberg KIO e.V. dieses Projekt. KIO übernimmt die gesamten Kosten für einen Tag im zdi-Schülerlabor im Berufskolleg Dieringhausen. Hier können die zukünftigen Facharbeitern/innen der Kunststoffindustrie Einblicke in betriebliche Abläufe erlangen und für einen Tag eine eigene Firma betreiben. Von der Planung bis zur Produktion. Alle Positionen mussten besetzt werden. 

Einmal „Verantwortung übernehmen für den reibungslosen Ablauf eines Firmentages – im Schülerlabor am Berufskolleg Dieringhausen“ kein Problem.

Laborleiter Mirco Rödder gab gleich zu Anfang das ehrgeizige Tagesziel aus: Bis zum Nachmittag sollten Trinkbecher produziert werden.

Hierzu wurden alle 30 Auszubildenden benötigt. Zügig ging es daher an die Arbeit. Überall brach eifrige Geschäftigkeit aus. Welche Aufgaben mussten erledigt werden? Wer war wofür zuständig? Wer führte aus, wer präsentierte? Die Auszubildenden  waren voll in ihrem Element – zum Erstaunen der Begleitlehrer. Denn alle brachten sich engagiert mit ein und waren mit Spaß bei der Sache.

Spannend wurde es nach dem Mittagessen, schließlich war die Kunststoffspritzgussmaschine produktionsbereit. Die Kunststoffqualität war vom Labor sichergestellt. Das Marketingteam hatte per Umfrage die gewünschte Produktfarbe und -eigenschaft ermittelt. Und das Finanzteam hatte die Stückkosten des Endproduktes berechnet und optimiert. Los ging‘s!

Die erste Ladung an Bechern kam aus der Maschine. Fieberhaft wurde das Ergebnis des Labors abgewartet. Aufatmen: die hohen Qualitätsanforderungen wurden erfüllt. Freudige Gesichter bei den Auszubildenden; vor allem, als auch der zweite Testdurchgang positiv ausfällt.

Und dann konnte die Produktion starten, die Maschine lief. Doch die Arbeit war damit noch nicht vorbei. Vor allem das Technikteam überwachte die Steuerung und hatte die Maschine penibel im Auge. Allerdings gab es keinen Grund zur Sorge: Ein Trinkbecher nach dem anderen wurde aus der Maschine genommen.

Es sah so aus, als ob die geplante Stückzahl heute erreicht wird. Das Lächeln der Schülerinnen und Schüler wurde immer breiter. Ziel erreicht! Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Daran hatte jeder seinen Anteil – nicht nur der Chef, sondern auch die Marketing- und Finanzexperten sowie die Labor- und Technikteams. Mit Zertifikat und neuen Trinkbechern ausgerüstet ging es in den verdienten Feierabend – zufrieden und mit zahlreichen neuen Einblicken.

(Fotos/Text: Marc Valbert, Fa. Eaton)

 

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