Warum Kunststoff Initiative Oberberg? Firmeninterview mit David Guitton
  • KIO-Oberberg
  • News
  • Warum Kunststoff Initiative Oberberg? Firmeninterview mit David Guitton

Zurück

07. Nov. 2019

Firmeninterview mit David Guitton, REIKU GmbH

Warum Kunststoff Initiative Oberberg?


WIE SIND SIE AUF KIO AUFMERKSAM GEWORDEN?

REIKU GMBH: Wir sind mehrere Monate vor Vereinsgründung vom späteren Geschäftsführer Herrn Holberg besucht worden. Als gebürtiger Gummersbacher war unser mittlerweile verstorbener Unternehmensgründer von der Idee eines lokalen Netzwerkes überzeugt. REIKU gehört damit zum kleinen Kreis der Vereinsgründer.
 
KONNTEN SIE DURCH KIO INTERESSANTE KONTAKTE ZU MITGLIEDERN KNÜPFEN, DIE IHNEN VORHER IN DER BRANCHE VIELLEICHT NOCH NICHT BEKANNT WAREN?

REIKU GMBH: Natürlich! REIKU feiert zwar 2019 sein 50-jähriges Firmenjubiläum, weshalb wir bereits vorher viele Vorlieferanten im Oberbergischen hatten sowie eine intensive Zusammenarbeit mit dem Polymerlabor der Technischen Hochschule betrieben. Wir konnten aber neue Dienstleister finden, wie Lieferanten für Werkzeuge, Maschinenteile, Vermessungen, Normalien. Ich habe persönlich von meiner 6-jährigen Arbeit im Vereinsvorstand viel mitgenommen, interessanterweise auch in vielen kunststofffremden Themen, die alle Firmen betreffen wie Marketing, Förderungen, Finanzen und Personal.

GAB ES NICHT BEFÜRCHTUNGEN, DER KONKURRENZ ZU VIELE EINBLICKE ZU GEBEN?

REIKU GMBH: Wir haben uns selbstverständlich diese Frage gestellt. REIKU ist aber in der glücklichen Situation, dass keiner unserer direkten Konkurrenten im Bereich des Kabelschutzes beziehungsweise der Rohrextrusion in der Region ansässig ist. Wir denken vielmehr, dass wir von anderen Betrieben, egal in welchem Gebiet sie tätig sind, „best practices“ lernen können.

WIE BEURTEILEN SIE BIS JETZT IHRE MITGLIEDSCHAFT? WO SEHEN SIE DEN MEHRWERT FÜR SICH?

REIKU GMBH: Wir haben nie bereut, dass wir Mitglied wurden. Unsere Mitarbeiter konnten von den angebotenen Schulungen wie Messetraining, von Vorträgen zu diversen Themen aber auch vom informellen Austausch zwischen den Mitgliedern sehr viel mitnehmen und im eigenen Unternehmen umsetzen.

KUNSTSTOFF HAT DURCH DIE UNDIFFERENZIERTE BETRACHTUNG UND MEDIENBERICHTERSTATTUNG DERZEIT KEIN ALLZU GUTES IMAGE. KÖNNTE AUS IHRER SICHT DIE KIO DAZU BEITRAGEN, DIESES IN DER REGION ZU VERBESSERN?

REIKU GMBH: Die Öffentlichkeit assoziiert Kunststoff leider eher mit Bildern von verendeten Walen mit Plastikmüll im Bauch. KIO kann lokal dazu beitragen, dass der Außenstehende auch das Positive sieht: die Kunststoffindustrie ist ein Job- und Innovationsmotor für die Region, und der Kunststoff in der Umwelt ist das Ergebnis unzureichender Recyclingsysteme oder nachlässiger Verbraucher.

IN DEN 10 JAHREN SEIT VEREINSGRÜNDUNG GAB ES SICHER EINE VERÄNDERUNG DER TOP-THEMEN DIE DAS NETZWERK GEPRÄGT HABEN. VON ENERGIE ZU ANFANG BIS FACHKRÄFTEN HEUTE. WO SEHEN SIE PERSÖNLICH AKTUELLE UND ZUKÜNFTIGE SCHWERPUNKTE UND HERAUSFORDERUNGEN DER BRANCHE, DENEN SICH AUCH KIO WIDMEN SOLLTE?

REIKU GMBH: KIO soll weiterhin den bereits eingeschlagenen Weg der Fachkräftegewinnung für die Kunststoffindustrie durch Werbung und Teilnahme an Jobbörsen fortsetzen. 

 

Foto: © REIKU GmbH / David Guitton, Geschäftsführer der REIKU GmbH

 Firmeninterview

Zurück

Copyright: Livinglemon.com